Vorsorge | Friedhöfe

  • © Ajepbah Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 DE

Testament und Erbvertrag

Über die Regelung Ihres Nachlasses sollten Sie sich schon frühzeitig Gedanken machen und Ihren letzten Willen in einem Testament festschreiben. Es wird zwischen einem notariellen und privaten Testament unterschieden.

Letzteres muss vollständig handschriftlich geschrieben, mit Ort und Datum versehen sowie mit Vor- und Nachnamen unterzeichnet werden. Ein notarielles Testament wird dagegen vor einem Notar erklärt und von diesem schriftlich festgehalten. Dafür fallen zwar Gebühren an, aber Sie werden fachkundig beraten und über die Konsequenzen Ihrer Verfügung aufgeklärt. Das Testament wird in der Regel beim Amtsgericht oder bei einem Notar hinterlegt. Wenn Sie es zu Hause aufbewahren, sollten Sie sicherstellen, dass es nach Ihrem Tod gefunden werden kann.

Eine weitere Möglichkeit zur Regelung Ihres Nachlasses ist ein Erbvertrag. Er wird zwischen zwei oder mehreren Vertragspartnern geschlossen. Der Erbvertrag kann nur mit Zustimmung beider Vertragspartner geändert werden. Nach dem Tod eines Partners können keine Änderungen vorgenommen werden, sodass der Nachlass in dessen Sinne gesteuert wird.

Bestattungsvorsorge

Um Ihre Angehörigen im Trauerfall zu entlasten, können Sie für Ihre Bestattung bereits jetzt organisatorisch wie finanziell vorsorgen.

Bestattungsverfügung

Da das Testament zuweilen erst nach der Beisetzung geöffnet wird, ist es nicht die geeignete Form seine Vorstellungen bezüglich seiner Bestattung mitzuteilen. Die Bestattungsverfügung bietet die Möglichkeit, alle diese Wünsche in Ruhe im Voraus festzulegen. Neben Regelungen zur Gestaltung des Grabsteins oder den Ablauf der Trauerfeier kann sie auch eine Bankvollmacht für den Bestattungspflichtigen enthalten.

Vorsorgevertrag

Innerhalb eines Vorsorgevertrags mit einem Beerdigungsinstitut oder bei einem Friedhof können Sie all diese Dinge ebenfalls festlegen. Der Vertrag enthält einen Kostenvoranschlag und Sie können darin auch die Finanzierung regeln. So können Sie die entsprechenden Beträge auf einem Treuhandkonto hinterlegen, wo sie bei einer Insolvenz des Bestattungsunternehmens geschützt sind und zudem noch verzinst werden.

Sterbegeldversicherung

Auch eine Sterbegeldversicherung kann die Beerdigungskosten decken. Sterbegeldpolicen sind kleine Kapitallebensversicherungen, die allerdings in vielen Fällen – vor allem, wenn sie erst im Alter abgeschlossen werden – nicht rentabel sind. Ein genauer Vergleich der Angebote ist hier ratsam.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den örtlichen Bestattern, Rechtsanwälten und Notaren sowie bei den Friedhöfen unter www.friedhof-hamburg.de/vorsorge oder beim:

Friedhöfe

Friedhof Bergedorf

August-Bebel-Straße 200, 21029 Hamburg

Friedhofsverwaltung

Wentorfer Straße 38 a, 21029 Hamburg
040 42891-4303
E-Mail senden

Bezirksamt Bergedorf, Zentrum für Wirtschaftsförderung, Bauen und Umwelt

Friedhöfe der Kirchengemeinden

Allermöhe-Reitbrook, Altengamme, Billwerder, Curslack, Kirchwerder, Moorfleet, Neuengamme, Ochsenwerder